Piet Klocke

1957 Age: 62 years old
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Klocke zog nach dem Abitur nach Amsterdam, wo er zwei Jahre in diversen Funk- und Soulbands als Gitarrist spielte. Die Rückkehr nach Essen ging einher mit der Veröffentlichung seines ersten Bandes mit Gedichten und Aphorismen. Es folgte die Gründung des avantgardistischen Kult-Musiktheaters "Kamikaze Orkester". Der Idee des Amsterdamer „Hauser Orkater“ (Rob en Dick Hauser, Thijs van der Poll, Alex, Marc und Vincent van Warmerdam, Jim van der Woude u. a.) verpflichtet, mischte man expressiv-absurd Theater, Schauspiel und jegliche Art von Musik. Zu dieser Zeit entwickelte Klocke die Figur des „zerstreuten Professors“. Es folgten die Gründung der NDW-Band "Gesundes Volksempfinden" und der EBM-Band "The Tanzdiele" und damit Auftritte zusammen mit "Einstürzende Neubauten und "Defunkt". Aus "The Tanzdiele", die sich an den treibenden Sequenzerlinien von "DAF" und "Die Krupps" orientierte, ging anschließend die Jazz-/Funk-Band "Die Tanzdiebe" hervor. In der Folge produzierte Klocke mit Carmen Gaspar die Platte "Puppe aus Glas" und veröffentlichte unter seinem eigenen Namen mehrere Solo-Alben. Gleichzeitig begann seine Film- und Fernsehmusiktätigkeit. Von ihm stammt unter anderem die Musik zu dem zweiteiligen TV-Thriller "Der Leibwächter" (WDR, 1989), dessen Regisseur Adolf Winkelmann mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, und zu dem Film "Peng! Du bist tot!", ebenfalls mit Winkelmann als Regisseur. Neben 35 Film- und Fernsehmusik-Produktionen nahm Klocke mehrere Tonträger auf. Der Titelsong zum Film "Peng! Du bist tot!" (Kino und WDR) schaffte den Sprung in die Charts. Klocke spielt die Rolle des zerstreuten Professors Schmitt-Hindemith, Meister des Anakoluths, der keinen seiner Sätze zu Ende bringt, sich durch abstruse Geschichten assoziiert und bei Applaus sein Publikum ermahnt: „Das geht alles von Ihrer Zeit ab!“ Die Teilnahme in der Show "RTL Samstag Nacht" und "7 Tage, 7 Köpfe" sowie am Arosa Humor-Festival brachten den Durchbruch auch als Komödiant. In einem Interview nannte Klocke den deutschen Kabarettisten Werner Finck als eines seiner Vorbilder. Bei einem Auftritt in einer Talkshow nannte er Loriot ebenfalls als Vorbild. 2003 spielte der Schauspieler in der Neuverfilmung von Erich Kästners "Das fliegende Klassenzimmer", 2005 neben Christiane Hörbiger und Armin Rohde den Wachtmeister Dimpfelmoser in "Der Räuber Hotzenplotz" und 2007 den Professor Bunsen van der Dunkel im Kurzfilm "Mondmann". 2004 kam die CD-Veröffentlichung des Bühnenprogramms "HipHop für Angestellte" (zusammen mit der Jazzsaxofonistin imone Sonnenschein alias Angelika Kleinknecht) heraus. 2007 folgte die CD "Puffy Egborn II oder Scheitern als Weg!" (Musik, Text, Programming und Mix: Piet Klocke). Quelle Wikipedia
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